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Brennessel

Brennessel

BRENNESSEL Urtica dioica




Verwendete Teile: Blätter, Sprossteile, Wurzel

Heilende Wirkung:
* blutreinigend und gleichzeitig blutbildend
* senkt den Zuckergehalt
* stuhlgangfördernd
* Antiallergen,
* bei Leber-, Gallen-, Milz- und Magen- beschwerden

Beschreibung:

Eine bis zu 1,5 m hohe Pflanze, ausdauernd, hat lanettförmige Blätter und grüne Blüten mit gelben Staubgefäßen.

Anwendungen:
Brennesseltee: Wirkt blutreinigend und macht frisch und nimmt alle Müdigkeit. Deshalb wäre jedes Jahr im Frühjahr, wenn die ersten Triebe herauskommen, eine dreiwöchige Brennesselteekur empfehlenswert. Man fühlt sich nicht mehr so ausgelaugt.

Brennesseltinkur wird bei schütterem Haarwuchs zur Verdichtung des Haaransatzes erfolgreich eingesetzt. Aber auch zur Stärkung der Kopfhaut bei Schuppenproblemen wird diese verwendet.

Zur natürlichen Schädlingsbekämpfung gibt man eine große Menge Brennessel in einem Kübel und übergießt diese mit kaltem Wasser. Man lässt dieses Gemisch so lange stehen, bis die Brennessel ausgelaugt sind. Man schöpft diese ab und hat somit ein natürliches "Spritzmittel".

Die Brennesel ist, auch wenn sie wegen ihrer Brennhaare gefürchtet wird, ein wertvolles Heilkraut. Bereits im 1.Jahrhundert kannte der griechische Art Dioskorides eine Reihe von Anwendungen: frische gehackte Blätter als Pflaster für septische Wunden, den Saft gegen Nasenbluten und die mit Myrrhe gemischten, gekochten Blätter zur Anregung der Menstruation. Heute wird die Brennessel bei Heuschnupfen, Arthritis und Anämie verwendet und, etwas überraschend, sogar bei Nesselausschlag.

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